Uralte Schwarzeiche: Woher stammt Holz, das älter ist als die Pyramiden

Das Material, aus dem unsere Urnen gefertigt werden, hat eine Geschichte, die nicht in Jahren, sondern in Jahrtausenden gemessen wird. Es lohnt sich zu wissen, woher es stammt und was es so besonders macht.

Wie uralte Schwarzeiche entsteht

Uralte Schwarzeiche (auch subfossile Eiche genannt) entsteht, wenn Eichenstämme — umgestürzt durch Stürme, Überschwemmungen oder natürliche Uferabbrüche — in Sümpfe, Moore oder Flussbetten gelangen und dort vollständig vom Sauerstoffzutritt abgeschnitten werden. In einer solchen Umgebung zersetzt sich das Holz nicht so, wie es an der Oberfläche geschehen würde — stattdessen beginnt ein jahrhundertelanger Verwandlungsprozess.

Woher die schwarze Farbe kommt

Eiche enthält von Natur aus viele Gerbstoffe. Im Moorwasser reagieren diese Gerbstoffe mit Eisen und anderen Mineralien, die aus dem umliegenden Boden ausgewaschen werden — die Verbindung von Gerbstoffen mit Mineralien verändert die Farbe des Holzes im Laufe der Jahrhunderte allmählich von goldbraun zu tiefem Schwarz.

Wie lange dauert das

Dieser Prozess kann etwa tausend Jahre dauern, wobei bekannte Exemplare von uralter Schwarzeiche radiokarbondatiert wurden auf 2000–5000 v. Chr. — also Holz, das älter ist als die ägyptischen Pyramiden. Genau deshalb geben wir in unseren Produktbeschreibungen keine einzelne, konkrete Jahreszahl an: Jedes gewonnene Stück hat seine eigene, individuelle Geschichte in der Erde.

Warum dieses Holz so haltbar ist

Das jahrhundertelange Verweilen im Moorwasser führt zu einer teilweisen Mineralisierung des Holzes — es wird außergewöhnlich dicht und hart, fast steinartig im Griff. Genau diese Eigenschaft, die die Verarbeitung erschwert, macht das fertige Objekt auch außergewöhnlich widerstandsfähig gegen den Lauf der Zeit — eine Eigenschaft, die gut zu der Rolle passt, die eine Gedenkurne erfüllt.

Sichtbare Spuren dieser Geschichte

In unseren Urnen verbergen wir die Struktur des Materials bewusst nicht — die an der Oberfläche sichtbaren Verbindungsstellen der einzelnen Holzelemente sind ein Zeichen dafür, dass jedes Exemplar von Hand zusammengesetzt und nicht aus einer einheitlichen Masse gegossen wird.

Quellen: allgemein zugängliche Fachtexte über den Entstehungsprozess von uralter Schwarzeiche (u. a. antiquesage.com).

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert